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Welche TYPO3 Versionen sind denn eigentlich in Gebrauch?

Um diese und weitere Fragen rund um die weltweite Verbreitung vom TYPO3 CMS beantworten zu können, wurde im Zuge des TYPO3 Census – Projekts ein Crawler entwickelt, der seit Juli dieses Jahres das Web nach TYPO3 Websites durchforstet.

Mit Hilfe dieses TYPO3 Census Crawlers haben wir nun spannende Fakten über den Einsatz und Gebrauch von TYPO3 vorliegen. Wie zum Beispiel, dass aktuell schon knapp 90.000 Installationen entdeckt wurden, die von der Version 3.6 bis zur Version 6.2 reichen. Zudem interessant ist, dass ganze 48,5% der TYPO3 Websites eine .de Domain haben. Das bedeutet, dass knapp die Hälfte der bestehenden TYPO3 Installationen aus Deutschland kommen. Ein stolzer Anteil, den Deutschland hier einnimmt.

Allerdings gibt es auch erschreckende Ergebnisse. Darunter auch die Erkenntnis, dass um die 40% der Installationen veraltet sind und schon seit längerem kein Sicherheitsupdate mehr erhalten haben. Hier klaffen Sicherheitslücken auf, die durch die nötigen Sicherheitsupdates geschlossen werden könnten. Außerdem spannend ist die Tatsache, dass 47,4% der Installationen noch mit der LTS Version 4.5 laufen, welche bekanntermaßen nur noch bis Oktober 2014 unterstützt wird. Daraus ergibt sich für ca. 40.000 Websites das Update auf die aktuelle LTS Version 6.2, die im Dezember 2013 in der Beta-Version erscheint.

Hier scheint auf Kundenseite Erklärungsbedarf zu bestehen. Denn bei vielen Website-Betreibern gilt wohl immer noch die Verfahrensweise, lieber alle paar Jahre ein großes Update zu fahren, d.h. von einer Major bzw. LTS (Long Term Support) Version zur nächsten, statt kontinuierlich kleinere Sicherheitsupdates zu installieren. Das führt unweigerlich zu Sicherheitslücken für die bestehenden – grade älteren – Seiten, die umgehend behoben werden sollten.

Was jedem letztlich klar sein sollte:
„Je länger die Zeitspanne umso höher der Anpassungsaufwand“.

(Benjamin Hirsch, HDNET). 

 

Vielen Dank an dieser Stelle an HDNET für den tollen Blogbeitrag von Benjamin Hirsch. 

Zum Blogeintrag von HDNET.